Über mich

Über mich

Wie ich nach Berlin kam

Ich bin Jennifer und lebe seit fast 10 Jahren in Berlin. Mein Herz schlägt dabei für den Stadtteil Pankow, obwohl ich mittlerweile etwa 50m von der Pankower Grenze entfernt wohne.
Mein Leben hat mich schon etwas herumgeführt. Geboren in Leverkusen, lebte ich einige Jahre in Schleswig Holstein, ein paar Jahre in Hamburg und auch ein Jahr in Hannover. Fazit: Wenn ich nicht in Berlin wohnen würde, dann im schönen Hamburg
Nach Berlin kam ich dabei nur wegen meines Mannes, der hier schon fast 20 Jahre wohnt, aber eigentlich gebürtiger Thüringer ist. Wir sind also keine echten Berliner, fühlen uns mittlerweile aber als solche und wollen hier nicht mehr weg

 

Wie ich meine Berufung fand

Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung als medizinische Fachangestellte absolviert, weil ich keinen Studienplatz für Medizin bekam. Nach der Ausbildung habe ich in Praxen, im Krankenhaus, in verschiedenen Fachrichtungen gearbeitet. Ich war immer unzufrieden und merkte, dass es das noch nicht gewesen sein sollte.
Im Grübeln dachte ich über einen Satz nach, den eine Freundin mir in der Berufsschule gesagt hatte: Ich solle doch Lehrerin werden, ich könne die mathematischen Inhalte so gut erklären. Das war’s irgendwie und ich begann, mich mit dem Lehrerberuf auseinanderzusetzen.
So kam es, dass ich mit Mitte 20 nochmal einen Neustart wagte und ein Studium begann: Mathematik und Informatik mit Lehramtsoption. Und wisst ihr was? Ich hätte keine bessere Entscheidung treffen können! Für mich ist das Lehrer-Dasein meine Berufung.

 

Wie ich zur Working Mum wurde

Das Studium war für mich lehrreich und hielt einige Überraschungen für mich parat. 2014 heiratete ich meinen Mann und zu Anfang meines Master-Studiums kam im April 2015 dann das Erdbeermädchen in unser Leben und hat natürlich Alles auf den Kopf gestellt Plötzlich ging es in unserem Leben um Themen wie Tragetuch-Bindetechniken, den breifreien Beikoststart und bindungsorientierte Erziehung.
Ich fand mich plötzlich in einer ganz neuen Welt wieder, von der ich zuvor nicht einmal gewusst hatte, dass sie existiert: Die Welt der Mütter – mit Allem, was dazugehört. Nach einem Jahr Pause brachte ich mein Studium zu Ende, schrieb meine Masterarbeit und fand direkt im Anschluss eine Anstellung an einem Berliner Gymnasium. Ich arbeite gern und ich möchte genau das meiner Kleinen vorleben.
Seitdem organisieren mein Mann und ich uns perfekt, um Kita- und Arbeitszeiten aufeinander abzustimmen. Da wir keine Familie in Berlin haben, sind wir auf die Kita angewiesen und unglaublich glücklich, die perfekte für das Erdbeermädchen gefunden zu haben

 

Wie ich als Mama bin

Ich halte nichts von Intoleranz – in keinerlei Hinsicht. Was für mich bedeutet, dass ich mir gerne andere Ansichten und Meinungen anhöre und insbesondere Niemanden dafür verurteile. Selbiges erwarte ich aber auch mir gegenüber. Ich hasse diese Mama-Wars, die so oft ausgetragen werden. Warum versuchen nicht alle einfach, Verständnis und Toleranz zu zeigen? Jede Mama tut doch das, was sie als richtig erachtet. Das sollte man akzeptieren.
Ich habe meine natürlich dennoch meine Ansichten: Ich versuche, möglichst bindungsorientiert zu erziehen.
Das ist mir bisher an manchen Stellen besser und an manchen weniger gut gelungen. Ich bin beispielsweise überzeugte Tragemama und habe auf Brei verzichtet, dafür bin ich mit BLW (Baby-Led-Weaning) eingestiegen. Ich finde es furchtbar, wenn Eltern ihr Kind schreien lassen, wie es lange beim Einschlafen die Regel war und leider heute noch nicht ausgestorben ist. Ich lasse beim Kind fremdbetreuen (das böse Wort) – denn ich freue mich, dass meine Kleine so glücklich in der Kita ist. Wir haben die perfekte für uns gefunden: Wo sie in den Erziehern Vertrauenspersonen findet, die sie trösten und in den Arm nehmen, wenn sie das braucht. Die sie in den Schlaf kuscheln, wenn es nötig ist. Dafür bin ich sehr dankbar

 

Wie ich als Lehrerin bin

Ich unterrichte Mathematik und Informatik. Aus meiner Sicht ist Mathematik bis heute ein sehr vorbelastetes Fach – viele Schülerinnen und Schüler behaupten von sich, es einfach nicht zu können. Keine Begabung dafür zu besitzen.

Wisst ihr, dass ich das von mir auch immer behauptet habe?

Bis ich in der Oberstufe einen Lehrer bekam, der mir die Mathematik nahe bringen konnte. Das ist eine Tatsache, die mich heute sehr in meinem Tun beeinflusst. Ich bin der Ansicht, dass es Niemanden gibt, der Mathematik nicht kann. Es benötigt aber jeder unterschiedliche Herangehensweisen. Jeder Mensch ist unterschiedlich und dieser Individualität möchte ich als Lehrerin Rechnung tragen. Ich möchte meine Schüler(innen) da abholen, wo sie stehen und ihnen die Hilfestellungen bieten, die sie benötigen.
Wir leben heutzutage in einer digitalen Welt, die sich stark von der Welt unterscheidet, in der ich groß wurde. Das sehe ich durchaus positiv, aber auch kritisch. Wenn es Herzensthemen der Informatik für mich gibt, sind es vor allem ethische: Rechtliche Aspekte, Datenschutz, Medienkompetenz. Was viele Informatiker gerne machen, ist nicht so mein Ding: das Programmieren. Ich kann es, aber es nervt mich oft. (Darf man das als Informatik-Lehrerin überhaupt aussprechen? )
Und ganz besonders wichtig: Das Pflichtfach Informatik MUSS endlich kommen! Das wollte noch unbedingt gesagt werden
Ansonsten lege ich prinzipiell großen Wert auf respektvollen Umgang, Offenheit und Transparenz. Und eine gute Atmosphäre, in der Fragen gestellt werden dürfen und sollen. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine ordentliche Fragekultur eine wichtige Grundlage ist, um der Aufgabe der Schule gerecht zu werden: Bildung für alle.

 

Wie ich bin

Seit ich arbeite und nebenbei das Erdbeermädchen beim Aufwachsen begleite, habe ich wenig Zeit für mich. Wenn ich Zeit für mich habe, widme ich mich in den meisten Fällen einer großen Leidenschaft: dem Schreiben – dem Verschriftlichen von Gedankengängen und dem Weiterspinnen dieser. Die Plattform dafür bietet mir mein Blog. Darauf teile ich seit dem Relaunch auch gerne meine Ideen und erprobten Experimente aus meinem Unterricht. Ich habe unheimlichen Spaß am Austausch mit Kollegen aus aller Welt und bin offen für Neues. Dabei habe ich wirklich ein Faible für Digitales
Ich liebe es, Dinge selbst zu machen. Alles, was ich selbst basteln, bauen und handwerkeln kann, mache ich am liebsten auch selbst. Ich bin ein richtiger DIY-Fan. Daraus resultiert auch meine Planer-Leidenschaft. Ich kreiere meine eigenen Vorlagen, gestalte meine Kalender, bastele Fächer und Register aus buntem Papier für meine Kikki.k-Planer. Ich bin ein echtes Planner-Girl
Ein Hobby, das leider zu kurz gekommen ist seit das Erdbeermädchen mit uns durchs Leben läuft, ist das Geocaching. Die virtuelle Schnitzeljagd hat meinen Mann und mich 2010 unerwartet in ihren Bann gezogen, als ihm ein Arbeitskollege von seinen Abenteuern erzählte und neugierig machte. Aus unserem damals neuen Hobby, den vielen Abenteuern, die wir dann selbst erlebten, und den vielen neuen Freundschaften, die wir schlossen, resultierte 2011 ein gemeinsamer Blog, der durch das Aussetzen unseres Hobbys aktuell leider pausiert.
Ach ja, ich bin ein echter Serienjunkie Dabei bin ich prinzipiell für ziemlich viele Genres offen, so dass ich mich damit wohl noch Jahre beschäftigen könnte
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