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Wer bin ich? 1000 Fragen an mich selbst #3 und #4

1000 Fragen an mich

3dman_eu via pixabay.comCreative Commons Zero Lizenz

 

Letzte Woche war es aufgrund der Mathe-Fahrt zeitlich wirklich schwierig, so dass ich euch heute direkt die doppelte Portion an Fragen der Reihe  1000 Fragen an mich selbst  liefere Johanna hat bereits die vierte Runde eingeläutet – schaut also auch bei ihr vorbei. Ich finde die Fragen bisher übrigens wirklich sehr interessant – einige sind so pauschal gar nicht so leicht zu beantworten und ich muss teilweise echt drüber nachdenken. Jetzt also die nächste Runde aus meinem Gedankenleben. Viel Spaß beim Lesen!

 

1000 Fragen an mich selbst #3

41. Trennst du deinen Müll?

Schon. Meistens. Ich sollte es öfters tun und strenger verfolgen, aber es demotiviert, wenn alle Nachbarn ihren Kram einfach irgendwohin werfen. #vorsatz

 

42. Warst du gut in der Schule?

Jein. An sich schon, aber ich hab im Unterricht nie den Mund aufgekriegt. Ich war so schüchtern und unsicher in meiner Schulzeit, dass ich immer Angst hatte, etwas Falsches zu sagen. Meine endgültigen Noten waren also immer schlechter als sie hätten sein können. Schriftlich 1-2, mündlich 3-4. Die Noten sind mir dabei nie zugefallen, ich musste immer hart dafür arbeiten. So war das bei mir

 

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?

Ich vermute schon, aber das ist wirklich ein Thema, worüber ich mir wirklich kaum Gedanken mache.

 

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?

Nein. Es ist sogar eher eine Seltenheit. Mir ist das nicht so wichtig.

 

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?

Zu oft Wahrscheinlich 6-7 Mal, immer nur für 2-3 Minuten.

 

48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?

Das Schlafzimmer, da steht das Bett Da erhole ich mich und in diesem Raum ist Arbeit Tabu.

 

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?

Heute, unsere Katze Kitty. Aber sie mag das nicht gerne. Ich bezeichne sie gerne als Menschenhasser, weil sie Menschen (und auch alles andere) meidet.

 

50. Was kannst du richtig gut?

Ich bin ein sehr organisierter und strukturierter Mensch, ich kann unheimlich gut planen und organisieren. Wenn ich an mein Familienleben denke, kann ich ziemlich gut vorlesen :-)  Prinzipiell hab ich oft ziemlich gute Ideen, da bin ich sehr kreativ und kann mich gut auf entsprechende Ziele und Zielgruppen einstellen.

 

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?

Bei dieser Frage musste ich nun wirklich lange überlegen. Mich haben die Bücher von Cecilia Ahern immer sehr mitgenommen. Ich denke da direkt an P.S. Ich liebe dich, ich hab geheult wie ein Schlosshund. Ein starkes, großartiges, mitreißendes und furchtbar trauriges Buch.

 

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?

Oh je, schwierige Frage. Ich habe schon geheiratet, aber das ideale Brautkleid hätte sicherlich anders ausgesehen, wenn das Geld keine Rolle gespielt hätte. Das Kleid war dennoch wunderschön Ich liebe Kleider in A-Form mit etwas Spitze.

 

56. Mögen Kinder dich?

Wenn es um kleine Kinder geht, bin ich vermutlich nicht so ein Typ, der sofort angehimmelt wird. Jedenfalls habe ich nicht den Eindruck. Aber ich komme mit Kindern gut klar, sonst wäre ich in meinem Beruf wohl falsch

 

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?

Horrorfilme.

 

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?

Puh, ich versuche erstmal wenig zu urteilen und wenn, tue ich das sehr reflektiert und gut begründet. Ich würde nicht sagen, dass ich mild in meinem Urteil bin, aber auf jeden Fall fair.

 

59. Schläfst du in der Regel gut?

Das hängt sehr von meinem aktuellen Stresspegel ab. Stress hält mich vom erholsamen Schlafen ab. Das ist immer schlimm, weil ich mich morgens immer wie gerädert fühle.

 

60. Was ist deine neueste Entdeckung?

Die neuste Entdeckung betrifft eine coole App, die mir eine Schülerin gezeigt hat. Diese App kann Matheaufgaben, handschriftlich oder gedruckt, einscannen, sie lösen und gibt direkt einen ausführlichen und auskommentierten Lösungsweg an. Letzte Woche auf der Mathefahrt haben wir unter uns Kollegen entdeckt, wie vielfältig diese App eigentlich ist – wir waren alle fasziniert. Eine super Entdeckung.

 

1000 Fragen an mich selbst #4

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Ich glaube schon, irgendwie jedenfalls. Ich glaube, dass diejenigen, die uns bisher genommen wurden, noch irgendwo über uns wachen. Vielleicht vom Himmel aus. Das geht in meiner Vorstellung nur, wenn nach dem Tod noch irgendwas folgt.

 

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Jeden Tag. S-Bahn. U-Bahn. Bus. Ich bin ein richtiger Öffi-Profi Ich bin aber auch drauf angewiesen, da ich keinen Führerschein besitze. Aber ich möchte das im Sommer nachholen.

 

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Der Tod meines Opas. Ich habe ihn sehr geliebt und sehr an ihm gehangen.

 

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Nein. Ich wollte früher Kinderärztin werden, irgendwann auch mal Autorin, später dann Ärztin. Ich bin nur über Umwege  zum Lehramt gekommen. Und es war das Beste, was mir passiert ist.

 

68. Was war deine größte Anschaffung?

Mein Notebook, das ich mir zum Beginn des Referendariats angeschafft habe. Ich scheue mich vor großen Anschaffungen und überlege da immer zweimal, bevor ich etwas Hochpreisiges kaufe.

 

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Auf jeden Fall. Das habe ich auch schon zu genüge gemacht. Manche Menschen nutzen sie und manche nicht. So ist das Leben.

 

70. Hast du viele Freunde?

Eher nicht, weil ich unter Freunden etwas anderes verstehe als die meisten. Ich bin oft umgezogen und habe mich deshalb von vielen engen Freunden irgendwann verabschiedet. Meine besten Freunde wohnen hier in Berlin, wo ich seit etwa 10 Jahren wohne. Ich habe aber viele Bekannte und Kollegen, die ich sehr gerne mag.

 

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?

Naja, was heißt “auf die Palme bringen”. Hier in Berlin gewöhnt man sich sehr schnell eine gewisse Toleranz an. Ich finde es aber immer ganz schrecklich, wenn ich die typische Jugendsprache höre. Sowas wie “Alter”, “ey” und diesen Kram.

 

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?

Ja einmal. Damals war ich noch in der Ausbildung und morgens auf dem Weg zur Arbeit, als die Bahn streikte. Am Bahnhof stand ein Kamera-Team, das unbedingt Pendler interviewen wollte. Ich sagte erst nein, ließ mich dann aber doch noch überreden. Damals war ich noch nicht so durchsetzungsfähig Der Fernsehsender war irgendetwas Regionales.

 

73. Wann warst du zuletzt nervös?

Diese Woche auf meiner allerersten Zeugniskonferenz, die ich selbst leiten musste. Ich war wirklich unheimlich nervös.

 

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause.

Da fiel mir sofort der Spruch “Home is where my wifi connects automatically” ein Abgesehen vom WLAN ist es natürlich der Ort, an dem überall Teile und Erinnerungen von mir stehen. Egal, ob es Bilder sind oder irgendein Deko-Kram, das mich an etwas erinnert. Zu Hause ist ganz viel ich (und natürlich auch mein Mann).

 

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Jeden Tag über die SpiegelOnline- und ntv-App. Vielleicht nicht die zuverlässigste Quelle, aber das ist nicht so wichtig. Wichtig ist, das Gelesene gut zu reflektieren und in Bezug zur Quelle zu setzen.

 

76. Welches Märchen magst du am liebsten?

Ich habe zwei Lieblingsmärchen, die ich aber schon seit meiner Kindheit habe. Das sind “Die wilden Schwäne” und “Die verzauberte Prinzessin”. Ich habe ein Faible für Märchen von Hans-Christian Anderson. Ich habe beide Märchen als Hefte – in den 90ern gab es eine Märchen-Reihe, die man immer im Kiosk kaufen konnte. Dabei war ein Heft mit dem Märchen und die passende Kassette. Ich arbeite heute noch daran, meine Reihe zu komplettieren und bin auf dem besten Weg

 

77. Was für eine Art Humor hast du?

Schwarzen Humor. Außerdem bin ich sehr sarkastisch und spiele gerne mit Ironie.

 

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Gute Frage. Vielleicht? Wenn ja, dann vermutlich, weil ich ständig lache. Ich hoffe, dass ich einen freundlichen und fröhlichen Eindruck mache.

 

 

Das waren die Teile #3 und #4 der 1000 Fragen an mich selbst Ich bin gespannt, was ihr bei der nächsten Runde über mich erfahren dürft

Hier geht’s zu    Teil 1   Teil 2

 

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